FAMILIE

Erste Hilfe aus der Hausapotheke

TRIER. Wenn eine Erkrankung nicht zu gravierend ist, helfen manchmal auch Hausmittel oder ein Griff in die eigene gut sortierte Hausapotheke, sofern ein Arzt nicht unbedingt erforderlich ist. Das Deutsche Grüne Kreuz gibt Tipps rund um die Hausapotheke, die am Besten in einem abschließbaren Schränkchen im Schlafzimmer oder in der Diele untergebracht wird, wo die Temperatur bei rund 18 Grad liegen sollte. Das Bad oder die Küche sind hingegen wegen der Luftfeuchtigkeit nicht geeignet. Eine Notfallapotheke gehört in jeden Haushalt. Denn außerhalb der normalen Geschäftszeiten von Apotheken ist eine Beschaffung unter Umständen schwierig, besonders im ländlichen Bereich. Was gehört in den Notfallschrank? Das Deutsche Grüne Kreuz hält hierfür eine Checkliste bereit....Die Hausapotheke


Gute Nachrichten für die Minis

Wenn Kinder in den Fernseher schauen, sind die Bilder und Nachrichten oft verstörend: Anschläge, Bluttaten, Kriege. Und politischen Themen fehlen die Zusammenhänge und Hintergründe. Sehr empfehlenswert kommt für die Altersgruppe der Zehn- bis 14-Jährigen die Nachrichtensendung "ARTE Journal Junior" daher. Sie gibt es jeden Tag als morgendliche Nachrichtensendung. Von Montag bis Freitag läuft die Sendung um 7:35 Uhr im Fernsehen und am Vorabend bereits ab 18:30 Uhr im Internet. Und jeden Sonntag gibt es das ARTE Junior Magazin – 15 Minuten mit Fragestunden von Schülerinnen und Schülern und Porträts von Kindern aus der ganzen Welt.

Alle Zehn- bis 14-jährigen ARTE-Zuschauer können sich auf ihre werktägliche, sechsminütige Nachrichtensendung freuen. Carolyn Höfchen, Magali Kreuzer, Dorothée Haffner und Frank Rauschendorf moderieren und informieren wissbegierige Kids kurz und prägnant über alles, was in der Welt los ist. Und ARTE bietet noch mehr: Vor dem PC hocken, ohne dass die Eltern was dagegen haben? Kein Problem mit der Playlist "Die Teenie-Ecke". Serien, Zeichentrick, Nachrichten, Reportagen und Dokumentarfilme lassen Kinder und Jugendliche (und nebenbei auch ihre Eltern) die Welt verstehen, ohne oberschlau daherzukommen.
Weitere deutsche Kindernachrichtensendungen sind "Logo" vom ZDF (samstags - donnerstags 19.50 Uhr, freitags bei Kika 19.25 Uhr) und die WDR-"Neuneinhalb Reporter" vom ARD (immer samstags, 8.15 Uhr). Das Angebot an europäischen Nachrichtensendungen ist sehr überschaubar. Wer sich in anderen Sprachen informieren möchte, kann den französischsprachigen belgischen Sender Niouzz im Internet sehen. Auf Englisch angeboten wird Newsround, eine britische Nachrichtensendung für Kinder, die es schon sehr lange gibt. Außerdem läuft der Katalanische Kanal Info K (www.super3.cat) und der niederländischen Sender jeugdjournaal.nl. Wer noch weitere gute Kindernachrichtensendungen weiß, kann eine Mail schicken an info@trierkids.de. Wir geben den Tipp gerne weiter. (GB)


Antworten auf die großen Fragen des Lebens

Warum sind wir auf der Welt? Was passiert nach dem Tod? Wer bestimmt unser Schicksal? Auf die großen Fragen des Lebens bieten die verschiedenen Religionen Antworten an – aber welche eigentlich genau? Und wie prägen Glauben oder Nicht-Glauben das Leben?
In dem kleinen Buch „Woran Menschen glauben – Religionen, Weltanschauungen, Hintergründe“ finden Kinder ab acht Jahren, aber auch Eltern und Lehrer, die wichtigsten Fakten und Informationen zu den großen Religionen.

Was sind die zentralen Glaubenssätze der verschiedenen Religionen, worin gleichen sie sich und was unterscheidet sie voneinander?
Mädchen und Jungen mit alevitischem, buddhistischem, christlichem, hinduistischem, jüdischem, muslimischem oder ohne festen Glauben erzählen, wie sie sich Gott vorstellen, ob und zu wem sie beten und wie die Religion ihren Alltag prägt. Denn wenn man genau hinsieht, gibt es genauso viele Möglichkeiten zu glauben oder nicht zu glauben, wie es Menschen gibt.
Die Autorin Susan Schädlich, Jahrgang 1978, schreibt für Kinder über Sach- und Wissenschaftsthemen und entwickelt Konzepte für Bücher, Magazine oder Wettbewerbe. Der Illustrator Alexander von Knorre, geboren 1982, studierte an der Bauhaus-Uni in Weimar Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Illustration. Ihr gemeinsames kleines Buch „Wenn Menschen flüchten“, das 2016 Jahr bei Carlsen erschien, fand in der Presse und bei den Lesern großen Anklang.
Susan Schädlich, „Woran Menschen glauben – Religionen, Weltanschauungen, Hintergründe“, ISBN 978-3-551-25097-1, Softcover, 32 Seiten, 3,99 Euro. Erscheinungstermin 31.8.2017 (red)


Neues aus der Mediathek

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bietet spannende Dokumentarfilme und abendfüllende Langzeitdokumentationen in Mediathek

Fernsehen nach Programm ist schon längst out. Mediatheken und das Internet ermöglichen ein riesiges Angebot von Filmen aller Genre. Weniger bekannt dürfte manchen die bpb-Mediathek sein. Hier finden Filminteressierte ein umfangreiches Angebot verschiedener Film-Highlights. Kostenfrei können Dokumentarfilme und Klassiker ebenso wie ein Spielfilm und Langzeitdokumentationen zu historischen und politischen Themen über die bpb-Website abgerufen werden. Das Angebot soll zukünftig weiter ausgebaut werden.

Wie sah es in Ost-Berlin zu DDR-Zeiten aus? Eindrucksvoll ist der kurze Dokumentarfilm "Radfahrer" mit Schwarz-Weiß-Fotos von Harald Hauswald, unterlegt mit Stasi-Protokollen. In der Dokumentation "Im Sog der Salafisten – Paris und kein Ende" begeben sich die Filmemacher auf Spurensuche in Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien und den Irak und gewähren Einblicke in salafistische Strukturen. Islamwissenschaftler, Terrorismusexperten und Kriminologen analysieren die religiöse Bewegung ebenso wie Vertreter muslimischer Gemeinden in Österreich und Großbritannien. Die beiden Dokumentarfilme "Neukölln Unlimited" und "Gangsterläufer" skizzieren Lebenswelten von Jugendlichen in Berlin aus verschiedenen Blickwinkeln und beschäftigen sich mit Bleiberecht, Integration und Jugendkultur.
In der Kategorie Filmklassiker begleitet die Langzeitdokumentation "Kinder von Golzow" in Einzelporträts Jugendliche vor und nach der deutschen Wiedervereinigung.
Neben den Film-Highlights bietet die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung ein breites Angebot an weiteren Audio- und Videoinhalten – vom Interview über Reden und Veranstaltungsdokumentationen bis hin zu Animationsfilmen.
Die Highlights des Filmangebots unter www.bpb.de/mediathek/film-highlights (red)


Jacken, Hosen, Pullover - alles umsonst

TRIER. Der Trierer Umsonstladen in Trier-Nord ist mit gespendeter Kleidung gut bestückt. Sie wird kostenlos an andere Menschen weitergegeben. Wer also mit jedem Cent rechnen muss oder lieber gebrauchte Klamotten trägt, wird im Umsonstladen vielleicht fündig. Der Umsonstladen befindet sich in der Straße Am Beutelweg 2 im alten Waschhaus. Er hat montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Der Umsonstladen in Trier-Nord gibt, neben wenigen Haushaltsgegenständen, hauptsächlich gebrauchte Kleidungsstücke weiter. Bedürftige haben eine gute Auswahl, die Regale und Ständer sind gut gefüllt.
Aus ganz Trier kommen die Menschen zu dem Umsonstladen, um sich dort kostenlos etwas mitzunehmen. Wer mag, kann einen kleinen Obolus spenden, dies ist aber keine Pflicht.
Anfänglich war der Umsonstladen im Exzellenzhaus untergebracht, das die Trägerschaft inne hat, zog dann in das alte Waschhaus Am Beutelweg. Hier dient es nicht nur zur Unterstützung von Menschen, sondern gleichzeitig als Kommunikationsmöglichkeit im Stadtteil und Qualifizierungsmaßnahme.

Das Haus ist auch mit dem Bus oder zu Fuß gut erreichbar: über die Franz-Georg-Straße in die Ambrosiusstraße, an deren Ende das alte Waschhaus liegt.
Die Helfer freuen sich auch über finanzielle Spenden, um die monatlichen Kosten zu decken. Die Öffnungszeiten sind immer montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Tel. 0651-1501502. (GB)


Nur jedes zweite Kind geht zu Fuß zur Grundschule

HAMBURG. Die Techniker Krankenkasse hat eine Studie vorgelegt, nach der nur jedes zweite Grundschulkind zu Fuß zur Schule geht. Mittlerweile werde etwa jedes fünfte Kind mit dem Auto zur Schule gebracht.. Das zeigt eine Elternumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Damit Schulanfänger sicher zur Schule kommen, sollten Eltern mit ihren Sprösslingen frühzeitig den sichersten Schulweg einüben. Die Kasse gibt Tipps für den sicheren Schulweg.

Bei der Auswahl des Schulwegs geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Die Strecke sollte so verlaufen, dass das Kind möglichst wenig Straßen und Ausfahrten überqueren muss, auch wenn das einen kleinen Umweg bedeutet. Eltern sollten gemeinsam mit ihrem Kind die ausgewählte Strecke ablaufen, am besten zu den Zeiten, zu denen das Kind auch später unterwegs ist. Insbesondere das richtige Verhalten an Ampeln und Zebrastreifen müssen Kinder üben. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Kinder lernen, auch bei Grün immer nach links und rechts zu schauen, um sich zu vergewissern, dass die Autos auch wirklich anhalten. Da Kinder ihr Verhalten größtenteils durch Nachahmung lernen, ist das Vorbild der Eltern auf der Straße besonders wichtig. Wenn Mama oder Papa hin und wieder mal bei Rot über die Ampel flitzen, wird das Kind das möglicherweise auch tun. An den ersten Schultagen begleiten Mutter oder Vater die Abc-Schützen am besten noch auf ihrem Schulweg. Kennt das Kind die Strecke und die Verkehrsverhältnisse, kann es auch alleine gehen, am besten in einer Gruppe mit Nachbarskindern. Die Eltern können ihr Kind einfach mal den Schulweg vorgehen lassen und folgen ihm mit etwas Abstand. So können sie überprüfen, wie sicher ihr Kind sich auf dem Schulweg verhält. Damit das Kind auf dem Weg nicht in Zeitdruck kommt und hetzen muss, sollte es morgens rechtzeitig starten.
Eltern sollten ihrem Kind auch einschärfen, nicht zu Fremden ins Auto zu steigen. Sollte der Sprössling einmal von einem Bekannten oder Verwandten abgeholt werden, ohne dass die Eltern das im Vorfeld mit dem Kind besprochen haben, können die Eltern mit ihrem Kind für solche Fälle ein Codewort vereinbaren. Kann der Abholer das richtige Familien-Passwort nennen, weiß das Kind, dass es mitgehen darf. Trägt das Schulkind auffällige und helle Kleidung, wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Außerdem sind Reflektoren an Ranzen und Jacke empfehlenswert. (Text: TK)



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