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Karl Marx für Kids

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TRIER. Wir feiern Geburtstag: Karl Marx, der berühmte Denker, wird -rein theoretisch- 200 Jahre alt. Die große Landesausstellung 2018 in Trier bietet etliche interessante Angebote für Kinder und Familien. Wenn sich Leute nach vielen Jahren noch an einen erinnern, muss man schon etwas Gewaltiges geleistet haben. Karl Marx ist ein solcher Mann, der die Welt mit seinen Ideen verändert hat. Im Jahr 1818 wurde Karl in Trier geboren. In diesem Jahr wäre er 200 Jahre alt geworden. Um daran zu erinnern, findet in seiner Geburtsstadt eine große Ausstellung mit vielen Aktionen statt. Die große Landesausstellung trägt den Titel "Karl Marx 1818- 1883. Leben. Werk. Zeit. und ist vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 im Rheinischen Landesmuseum und im Stadtmuseum Simeonstift in Trier zu sehen. Aber auch andere Museen in Trier beteiligen sich am Jubiläumsprogramm.

Aber was hat Karl Marx so Besonderes getan? Wieso kennt man ihn auf der ganzen Welt, sogar im fernen China? Zu seinen Lebzeiten hat der Denker und Philosoph die Welt ganz genau beobachtet und sich viele Gedanken über die Menschen und ihr Leben gemacht. Besonders interessierte er sich für Geschichte, Politik und Wirtschaft. Darüber hat er viele wichtige Bücher geschrieben, die auch heute noch gelesen werden. Er zählt damit zu den wichtigsten Denkern Deutschlands. Karl Marx hat sich gefragt, warum einige Menschen ganz viel Geld besitzen und warum manche, trotz harter Arbeit, kaum etwas zu essen haben. So ging es vielen Erwachsenen, aber auch zahlreichen Kindern im 19. Jahrhundert. Sie konnten nicht zur Schule gehen, weil sie arbeiten und ihren Eltern helfen mussten. Oft hatten sie trotzdem nicht genug zu essen, und die viele Arbeit machte sie krank. Ihre Eltern und andere Erwachsene, die in großen Fabriken schufteten, bekamen oft auch viel zu wenig Geld.

Karl Marx fand das nicht gut und sprach mit seinem Freund Friedrich Engels über dieses Problem. Sie entwickelten Ideen, schrieben sie auf und gaben ihnen den komplizierten Titel „Das Manifest der kommunistischen Partei“. Es wurde ein kleines Buch mit 25 Seiten. Darin forderten sie die armen Menschen auf, sich zu wehren. Das Geld sollte nicht nur den Reichen gehören, sondern gerecht aufgeteilt werden. Welche großen Veränderungen er damit in Politik und Gesellschaft auslösen sollte, konnte Karl zu seinen Lebzeiten noch nicht wissen. Was er wohl über unsere Zeit denken würde? Noch heute werden Karls Ideen diskutiert, vor allem in der Politik, und seine Bücher gelesen.

Die große Feier in Trier

Extra zu seinem Geburtstag präsentieren das Rheinische Landesmuseum Trier und das Stadtmuseum Simeonstift die große Landesausstellung KARL MARX 1818 – 1883. LEBEN. WERK. ZEIT. und bieten ein buntes Veranstaltungsprogramm für Kinder und die ganze Familie. Dabei kann man richtig viel erleben und noch mehr über das Leben und die Ideen von Karl Marx erfahren. Im Rheinischen Landesmuseum Trier und Stadtmuseum Simeonstift geben Workshops, Familienführungen, Aktionstage und Ferienangebote Einblicke etwa in die bahnbrechenden „Erfindungen im 19. Jahrhundert“ oder in das Thema „Marx und Mäuse“.

In beiden Museen gibt es Spannendes mit einem Kinder-Audioguide zu entdecken und eine Museumsrallye mit kniffligen Fragen zu lösen. Mitmach-Stationen im Stadtmuseum Simeonstift sorgen außerdem für jede Menge Spaß. Schulklassen und Jugendgruppen können sich auf eine spannende Spurensuche begeben und in die Zeit von Karl Marx eintauchen. Abwechslungsreiche Führungen und Workshops von der Vorschule bis zur Oberstufe stehen hierbei zur Auswahl. Auch sonst ist in Karl Marx‘ Geburtsstadt viel los! So geben auch die Partnerausstellungen im Museum am Dom und im Museum Karl-Marx Haus für Kids & Co. spannende Einblicke in das Leben und die Ideen von Karl Marx.

HINTERGRUND

Anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx widmet sich die große Landesausstellung in seiner Geburtsstadt Trier in zwei Museen den vielen Facetten von Marx als Mensch und Analytiker. Das Rheinische Landesmuseum Trier beleuchtet unter dem Titel „Leben. Werk. Zeit.“ Karl Marx und sein Jahrhundert und zeichnet den intellektuellen wie politischen Werdegang von Marx nach. Die Ausstellung „Stationen eines Lebens“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier widmet sich dem bewegten Leben von Karl Marx und verfolgt den Lebensweg von Marx‘ Kindheit in Trier bis zum Exil in London. Die Landesausstellung nimmt das Jubiläum nicht nur zum Anlass des Erinnerns, sondern will auch die Aktualität der Marx‘schen Theorien hinterfragen. Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Schirmherr der Ausstellung ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Weitere Informationen zur Ausstellung und den Angeboten unter: www.karl-marx-ausstellung.de. (red)