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Heute koche ich!

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Benny-Geschichten

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Hey, liebe Kinder! Ich bin Benny aus Trier. Ich schreibe für euch Geschichten....

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Cartoons

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Roland Grundheber, Zeichenkünstler und Clown, ist künstlerischer Papa von Benny. Benny - ein Bild von ihm ist hier unten- erzählt euch Kindern auf der Kinderseite Benny-Geschichten.

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Haut

Bloß nicht aus der Haut fahren

Trierkids-Mascottchen Benny weiß was über "die Haut"

Hey, liebe Kinder, hier ist wieder euer Benny! Heute habe ich etwas Oberschlaues zum Thema „Haut“ für euch dabei. „Langweilig, liege gerade auf der faulen Haut!“, gähnt jetzt vielleicht einer? Von wegen! Haut ist ein Wunderwerk und eigentlich ein Multitalent. Wenn ihr eure Haut anfühlt, merkt ihr, dass sie unterschiedlich straff ist: Runzlig an Ellbogen und Knie, damit sie viel Platz zum Bewegen hat, stramm an den Ohren oder Fußsohlen und Handflächen. Am Bauch lässt sich die Haut ebenfalls dehnen – das ist praktisch, wenn man großen Hunger hat und dann der Bauch gut gefüllt ist. Bei Zwölfjährigen misst die Haut etwa eine Fläche von 1,3 Quadratmetern, das entspricht rund 20 DIN A 4 Blättern.

Die Haut ist das größte menschliche Atmungsorgan, ohne sie kann man nicht leben. Trotz ihrer Größe ist die Haut ein sehr zartes Organ – durchschnittlich nur wenige Millimeter dick. Dazu ist sie noch in drei Schichten geteilt: Die oberste ist die Oberhaut, dann kommen die Lederhaut und die Unterhaut. Die Haut hat viele Funktionen: Sie ist ein Sinnesorgan. Mit Tastkörperchen und Sensoren in der Lederhaut werden Sinnesreize an das Gehirn weiter gegeben. Deshalb wisst ihr, ob eure Finger etwas Warmes, Spitzes oder Weiches ertasten. Die Haut ist aber auch eine Art Klimaanlage. Wenn ihr euch anstrengt, beim Sport etwa, fangen die rund zwei Millionen Schweißdrüsen an zu arbeiten.

Der Schweiß verdunstet auf der Haut und kühlt die Oberfläche und das Blut. Das ist wichtig, damit der Körper nicht zu heiß wird. Gesunde Haut hat einen so genannten Säureschutzmantel. Diese dünne Schutzhülle aus einem Fett-Wasser-Gemisch soll dafür sorgen, dass die Haut geschmeidig bleibt und nicht von Bakterien und Pilzen befallen wird. Doch Vorsicht: Zu häufiges Waschen zerstört ihn! Deshalb sparsam mit Seife und Shampoos umgehen und nicht länger als 15 Minuten in der Badewanne liegen. Auch bei Verletzungen sorgt der Körper für die richtige Wundbehandlung. Seid ihr beispielsweise hingefallen, wird zuerst das Gehirn alarmiert: „Achtung, Knie aufgestoßen!“ Sofort eilen rote Blutkörperchen an die „Unfallstelle“. Das Blut spült kleine Fremdkörper weg. Nach einiger Zeit verklumpt das Blut und es hört auf zu bluten. Es bildet sich eine Schorfschicht und darunter können neue Hautzellen gut geschützt entstehen. Die Haut ist sogar eine Art Lügendetektor. Hektische Flecken verraten, dass ihr aufgeregt seid. Und ein blasse Gesicht kann daraufhin deuten, dass jemand krank ist. Um eine hübsche Haut zu haben, ist auch eine gesunde Ernährung wichtig. Wenn sich einer von euch vielleicht über lästige Pickel im Gesicht ärgert: Manchmal hilft es, weniger fettreich zu essen. Durch fettes Essen wird nämlich die Talgproduktion in den Talgdrüsen angeregt. Der überschüssige Talg bildet zusammen mit abgestorbenen Hautzellen einen Pfropfen am Ausgang der Talgdrüse und wird zum Pickel. Deshalb solltet ihr aber nicht „aus der Haut fahren“! Das wünscht euch
euer Benny