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Haustiere tun gut

Techniker Krankenkasse: Haustiere tun gut

Lämmer streicheln: Das beruhigt und gibt ein Gefühl von Verantwortung und Fürsorge.

TRIER. 22 Millionen Heimtiere, davon über acht Millionen Katzen, fünf Millionen Hunde und noch mal so viele Kleintiere, also Hasen, Hamster und Co. schmusen und futtern sich durch jeden dritten deutschen Haushalt. Das ist gut so, findet die Techniker Krankenkasse. Denn Haustiere seien in vielfacher Hinsicht gesund für die ganze Familie: mehr Bewegung sorgt für niedrigeres Gewicht, Tiere sind Seelentröster und Kummerkasten und sorgen für Kontakt zu anderen. Wer im ersten Lebensjahr Kontakt zu Tieren hatte, hat in späteren Zeiten nachweislich ein stabileres Immunsystem. Warum ein Haustier gesund sein soll, listet die TK hier auf.

Mama, Papa, ich will ein Tier! Den Wunsch äußert sicher jedes Kind mal. "Kinder brauchen Tiere!" Das sagen Experten - wegen der Verantwortung, um Fürsorge und Rücksichtnahme zu erlernen. Spielkamerad, Gesprächspartner und Trostspender: Eine Rolle, die besonders Hunde und Katzen mit ihren vielen feinen Antennen gern übernehmen. Sie spüren, wie ihr Mensch drauf ist, haben zwei offene Ohren für die kleinen Geheimnisse und Sorgen. Man kann mit ihnen über alles reden, die verpatzte Mathearbeit, nervige Lehrer und Freunde. Sie hören geduldig und kommentarlos zu.

Hunde retten das Klassenklima. Das ist nach Meinung der TK wissenschaftlich belegt. Die Kinder seien weniger laut und aufmerksamer gegenüber der Lehrkraft. Aggressives Verhalten wird weniger, Außenseiter werden leichter integriert und die tierische Gesellschaft hilft gegen Null-Bock-Stimmung und Schulangst. Auch die Aufgaben werden schneller und konzentrierter erledigt. Gute Gründe, warum der so genannte Schulpräsenzhund immer häufiger besonders an Grund- und Förderschulen gefragt ist.

Nicht jeden fremden Hund umarmen, empfiehlt die TK. Das sollte man den Kindern behutsam beibringen, denn sie sollen ja keine Furcht vor Hunden entwickeln. Kinder sind unbeschwert, toben rum, laufen in der Regel auch auf einen fremden Hund zu, um ihn liebevoll zu umarmen. Dabei kann es auch gefährlich werden. Deshalb raten Tierärzte: Kinder unter sechs Jahren nie mit Hunden alleine lassen. Also erklären, dass sie nie auf ein fremdes Tier zulaufen, es umarmen oder füttern dürfen. Auf keinen Fall berühren, ohne vorher dessen Herrchen oder Frauchen zu fragen.

Häufiges Niesen und eine laufende Nase, juckende, tränende und gerötete Augen, Husten und Atemnot - treten solche Beschwerden bei Kontakt mit Katzen, Hunden und Co. auf, kann eine Tierhaarallergie dahinterstecken. Während ein Hundeallergiker meist nur auf bestimmte Rassen reagiert, löst bei Katzenallergikern häufig jeder Stubentiger allergische Reaktionen aus. In der Regel behält man dieses Problem ein Leben lang. Da hilft leider nur: Kontakt meiden.
Aber: Eine amerikanische Studie belegt: Kinder, die bereits im ersten Lebensjahr ständig Umgang mit einer Katze hatten, bekamen später nur halb so oft eine Katzenhaarallergie wie Gleichaltrige ohne Samtpfote. Überraschend war: Bei Hunden profitierten nur Jungen vom Kontakt zu einem Vierbeiner. Auch andere Studien zuvor waren bereits zu dem Ergebnis gekommen, dass der Nachwuchs, der mit Haustieren aufwächst, ein stabileres Immunsystem hat.

Egal, ob mit Fell, Federn oder stumm im Aquarium: Erfahrung und Studien zeigen: Die tierischen Begleiter sollen sogar richtig gesund sein für Menschen. Hunde führen ihren Menschen mehrmals täglich Gassi, und zwar bei jedem Wetter, ohne Kompromisse - ein prima Training für Kreislauf und Immunsystem. US-Wissenschaftler fanden heraus: 150 Minuten Bewegung pro Woche reichen aus, um einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System zu haben - Hundebesitzer erreichen dieses Zeitkontingent eher.

Der regelmäßige, stramme Marsch mit dem vierbeinigen Kumpel schützt zudem vor "Hüftgold" und damit vor gewichtigen Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus. Außerdem werden die Lungen durchgepustet und der Kopf. Plötzlich kehrt das Problem mit einer Lösung in die warme Stube zurück und der Mensch mit besserer Laune. Bewiesen ist: Bewegung hebt die Stimmung, hilft bei Depressionen. Auch das Streicheln des Haustiers hilft: Das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin wird beim Streicheln ausgeschüttet, das beruhigt. Schon die reine Anwesenheit von Tieren soll diesen Effekt haben, das sei mittlerweile wissenschaftlich belegt. (Quelle: TK/GB)