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Kindergeburtstag

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Wo können wir mit den Kindern ihren Geburtstag feiern? Wer bietet dafür spannende Abenteuer im Wald, Bastelaktionen oder Führungen an?

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FAMILIE

Antworten auf die großen Fragen des Lebens

Warum sind wir auf der Welt? Was passiert nach dem Tod? Wer bestimmt unser Schicksal? Auf die großen Fragen des Lebens bieten die verschiedenen Religionen Antworten an – aber welche eigentlich genau? Und wie prägen Glauben oder Nicht-Glauben das Leben?
In dem kleinen Buch „Woran Menschen glauben – Religionen, Weltanschauungen, Hintergründe“ finden Kinder ab acht Jahren, aber auch Eltern und Lehrer, die wichtigsten Fakten und Informationen zu den großen Religionen.

Was sind die zentralen Glaubenssätze der verschiedenen Religionen, worin gleichen sie sich und was unterscheidet sie voneinander?
Mädchen und Jungen mit alevitischem, buddhistischem, christlichem, hinduistischem, jüdischem, muslimischem oder ohne festen Glauben erzählen, wie sie sich Gott vorstellen, ob und zu wem sie beten und wie die Religion ihren Alltag prägt. Denn wenn man genau hinsieht, gibt es genauso viele Möglichkeiten zu glauben oder nicht zu glauben, wie es Menschen gibt.
Die Autorin Susan Schädlich, Jahrgang 1978, schreibt für Kinder über Sach- und Wissenschaftsthemen und entwickelt Konzepte für Bücher, Magazine oder Wettbewerbe. Der Illustrator Alexander von Knorre, geboren 1982, studierte an der Bauhaus-Uni in Weimar Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Illustration. Ihr gemeinsames kleines Buch „Wenn Menschen flüchten“, das 2016 Jahr bei Carlsen erschien, fand in der Presse und bei den Lesern großen Anklang.
Susan Schädlich, „Woran Menschen glauben – Religionen, Weltanschauungen, Hintergründe“, ISBN 978-3-551-25097-1, Softcover, 32 Seiten, 3,99 Euro. Erscheinungstermin 31.8.2017 (red)

Hilfe auf dem Weg der Trauer

TRIER. Es ist eine der schlimmsten Vorstellungen: Das eigene Kind stirbt. Eltern, die diese schreckliche Erfahrung machen mussten, können in der Selbsthilfegruppe „Stiller Stern - um Kinder trauern" Trost und Austausch finden. Früher gab es die Gruppe unter den Namen „Gute Hoffnung - jähes Ende“ und „Stille". Jetzt bietet "Stiller Stern" Platz für Menschen, die ihr Baby in der Schwangerschaft oder im Kindesalter verloren haben. Die Treffen sind kostenlos und finden in der Evangelischen Studierendengemeinde, Im Treff, Trier, statt.

"Stiller Stern" möchte betroffene Eltern auf dem Weg der Trauer begleiten. Die Gruppe bietet Müttern und Vätern, deren Kind gestorben ist, ein gemeinsames Treffen im geschützten Umfeld an. Das gemeinsame Verarbeiten ähnlicher Verluste und der Austausch von Erfahrungen kann stärken und Kraft geben, um wieder zu einem inneren Gleichgewicht zu finden.
Die Themen des Abends können beispielsweise sein: Wie fühle ich mich? Wie bewältige ich den Alltag? Wie verhält sich mein Umfeld? Wie gehen wir in der Partnerschaft mit dem Erlebten um? Wie kann Geschwisterkindern in ihrer Trauer geholfen werden? Wie kann ich mit meiner Trauer leben lernen? Der direkte Austausch mit anderen Betroffenen ist für viele eine wohltuende Quelle der Kraft.
Die Treffen finden in der Evangelischen Studierendengemeinde, Im Treff 19, 54296 Trier statt und sind kostenlos. Wer Interesse am Austausch hat, kann Kontakt aufnehmen zu folgenden Personen:
Ansprechpartnerinnen für in der Schwangerschaft betroffene Familien:
Ulrike Doevenspeck-Henzler, Telefon 06502-936824
Elisabeth Kretschmann, Telefon 0651-9990279 (vormittags);
Ansprechpartnerin für im Kindesalter betroffene Familien:
Tina Tietzen, Telefon 0651-1456339;
Fachliche Begleitung: Maria Knebel, Sozialarbeiterin und Trauerbegleiterin, Telefon 06502-5928
Auf der Homepage www.sternenkinder-trier.de gibt es weitere Informationen und unter der Rubrik Termine aktuelle Hinweise. (red)

Hilfe für arabische Eltern

Wer als Flüchtling neu in Deutschland ist, muss nicht nur die Sprache lernen. Vieles ist anders als in der Heimat. Dazu gehört auch die Betreuung in der Schwangerschaft, Vorsorgemöglichkeiten oder die Erziehung der Kinder. Hilfreich sind hier kurze Filme in einem YouTube-Kanal für arabische Eltern zu den wichtigsten Themen rund um Babys, Familie und Erziehung. Sie bieten Informationen zu Schwangerschaft, Geburt, Familie sowie zu Kinderrechten, Erziehung, und Gesundheitswesen.

Wie läuft das in Deutschland? Was ist hier anders? Die Filme sollen helfen, das Kind besser zu verstehen – und sie sollen helfen, Deutschland besser zu verstehen. Der YouTube-Kanal ist deutsch-arabisch. Alle Filme und Einblendungen sind in beiden Sprachen und Schriften gehalten. Die Kommentarsprache ist arabisch mit deutschen Untertiteln. Die Filme wurden von Anja Freyhoff und Thomas Uhlmann im Auftrag der Deutschen Liga für das Kind hergestellt, gefördert vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mein Baby – Filme für Eltern in Arabisch: https://www.youtube.com/channel/UCnQMfgtyGGMZ8vFx_ohwzYw
(red)

Neues aus der Mediathek

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bietet spannende Dokumentarfilme und abendfüllende Langzeitdokumentationen in Mediathek

Fernsehen nach Programm ist schon längst out. Mediatheken und das Internet ermöglichen ein riesiges Angebot von Filmen aller Genre. Weniger bekannt dürfte manchen die bpb-Mediathek sein. Hier finden Filminteressierte ein umfangreiches Angebot verschiedener Film-Highlights. Kostenfrei können Dokumentarfilme und Klassiker ebenso wie ein Spielfilm und Langzeitdokumentationen zu historischen und politischen Themen über die bpb-Website abgerufen werden. Das Angebot soll zukünftig weiter ausgebaut werden.

Wie sah es in Ost-Berlin zu DDR-Zeiten aus? Eindrucksvoll ist der kurze Dokumentarfilm "Radfahrer" mit Schwarz-Weiß-Fotos von Harald Hauswald, unterlegt mit Stasi-Protokollen. In der Dokumentation "Im Sog der Salafisten – Paris und kein Ende" begeben sich die Filmemacher auf Spurensuche in Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien und den Irak und gewähren Einblicke in salafistische Strukturen. Islamwissenschaftler, Terrorismusexperten und Kriminologen analysieren die religiöse Bewegung ebenso wie Vertreter muslimischer Gemeinden in Österreich und Großbritannien. Die beiden Dokumentarfilme "Neukölln Unlimited" und "Gangsterläufer" skizzieren Lebenswelten von Jugendlichen in Berlin aus verschiedenen Blickwinkeln und beschäftigen sich mit Bleiberecht, Integration und Jugendkultur.
In der Kategorie Filmklassiker begleitet die Langzeitdokumentation "Kinder von Golzow" in Einzelporträts Jugendliche vor und nach der deutschen Wiedervereinigung.
Neben den Film-Highlights bietet die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung ein breites Angebot an weiteren Audio- und Videoinhalten – vom Interview über Reden und Veranstaltungsdokumentationen bis hin zu Animationsfilmen.
Die Highlights des Filmangebots unter www.bpb.de/mediathek/film-highlights (red)

Mutter Erde, Bruder Sonne, Schwester Mond

Hier mal wieder ein Geschenktipp, diesmal für diejenigen, die sich für Yoga interessieren. Genauer: für Kinderyoga. Wir haben für Euch die CD "Sing, kleiner Yogi" von Mai Cocopelli angehört. Die 40-Jährige ist eine erfolgreiche Kinderliedermacherin in Österreich und hat vor einigen Jahren bereits eine andere Kinder-Yoga-CD herausgebracht. Die neue CD richtet sich nun an die ganze Familie: an Yoga-Neulinge, an alte Yoga-Hasen, an Leute, die Lust aufs Meditieren und Entspannen haben oder einfach mal was Anderes ausprobieren möchten.

Das Booklet der ungefähr einstündigen CD ist mit allen Liedtexten und Mantren zum Mitsingen ausgestattet. Ein kleiner Yogi führt durch das Buch und zeigt die verschiedenen Yogapositionen. Die Zeichnungen sind liebevoll gestaltet. Dabei wird zwar nicht immer klar, wo und wann genau welche Position eingenommen werden sollte. Das scheint aber auch gar nicht nötig zu sein: Es geht darum, Zugang zu Kinderyoga zu finden, einer anerkannten Entspannungs und Konzentrationsform, bei der man Energie und Kraft tanken kann.
Mit hörbar viel Begeisterung und Freude trägt Cocopelli ihre Lieder vor. Mit dabei ist auch eine hübsche Krafttier-Meditation und eine "Smoothie-Kleckerei" - letztere in Adaption an die bekannte Weihnachtsbäckerei von Rolf Zuckowski.
Wer richtig Spaß an den Liedern hat und die Kinderyoga-CD vielleicht in Kindergruppen, Zuhause oder Kitas singen und spielen will, ist mit dem passenden Liederbuch "Sing, kleiner Yogi" gut bedient. Dort sind die Noten, Texte und Akkorde aufgeführt; eine Grifftabelle hilft Gitarrespielern.
P.S. Wer mehr über Kinderyoga erfahren will, findet natürlich im Internet interessante Videos und nützliche Links. Beispielsweise auf der Website von Cocopelli oder bei kinderyoga.tv. (GB)

Museum-Führungen in Leichter Sprache

Stadtmuseum Simeonstift stellt Audioguide in Leichter Sprache vor

TRIER. Das Stadtmuseum Simeonstift Trier bietet als erstes Museum in Rheinland-Pfalz einen Audioguide in Leichter Sprache an. Der Rundgang durch die Ausstellung ist ein Angebot an Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über eine eingeschränkte Kompetenz der deutschen Sprache verfügen. Daher eignet sich der Audioguide auch für Deutschlernende mit einfachem Sprachniveau.

Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch – das waren bislang die Sprachen, in denen Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums Simeonstift Trier ihren Hörführer durch die Ausstellung wählen konnten. Ab sofort ist dieses Angebot um eine Option reicher: Als erstes Museum in Rheinland-Pfalz bietet das Museum einen Audioguide in Leichter Sprache an....weiter

Gute Nachrichten für die Minis

Wenn Kinder in den Fernseher schauen, sind die Bilder und Nachrichten oft verstörend: Anschläge, Bluttaten, Kriege. Und politischen Themen fehlen die Zusammenhänge und Hintergründe. Sehr empfehlenswert kommt für die Altersgruppe der Acht- bis Zwölfjährigen die Nachrichtensendung "Arte Journal Junior" daher. Immer am Sonntagmorgen (im Sommer um 9.45 Uhr, sonst 9.05 Uhr) gibt es aktuelle Infos wie zum Beispiel zur Schuldenkrise, kombiniert mit Reportagen über Kinder aus der ganzen Welt. Sie erzählen aus ihrem Leben in Indonesien, Paraguay oder New York. Außerdem gehen französische und deutsche Schulkinder Fragen nach. Jetzt am Sonntag zum Beispiel, wer die Ferien erfunden hat. Arte Journal Junior ist eine der wenigen europäischen Nachrichtensendungen für Kinder.

Mal geht es um bedrohte Tiere, mal geht es um Kletterer in Südfrankreich. Besonders gelungen ist der Blick über die Landesgrenzen. Und die authentischen Reportagen der Kinder aus der ganzen Welt bringen ganz nebenbei eine andere Kultur ins heimische Wohnzimmer. Arte Journal Junior läuft immer am Sonntagmorgen und ist online später ebenfalls abrufbar. Die Sendungen dauern 13 Minuten.
Weitere deutsche Kindernachrichtensendungen sind "Logo" vom ZDF und die WDR-"Neuneinhalb Reporter" vom ARD (immer samstags, 8.45 Uhr). Das Angebot an europäischen Nachrichtensendungen ist sehr überschaubar. Wer sich in anderen Sprachen informieren möchte, kann den französischsprachigen belgischen Sender Niouzz im Internet sehen. Auf Englisch angeboten wird Newsround, eine britische Nachrichtensendung für Kinder, die es schon sehr lange gibt. Außerdem läuft der Katalanische Kanal Info K (www.super3.cat) und der niederländischen Sender jeugdjournaal.nl. Wer noch weitere gute Kindernachrichtensendungen weiß, kann eine Mail schicken an info@trierkids.de. Wir geben den Tipp gerne weiter. (GB)

Jacken, Hosen, Pullover - alles umsonst

TRIER. Der Trierer Umsonstladen in Trier-Nord ist mit gespendeter Kleidung gut bestückt. Sie wird kostenlos an andere Menschen weitergegeben. Wer also mit jedem Cent rechnen muss oder lieber gebrauchte Klamotten trägt, wird im Umsonstladen vielleicht fündig. Der Umsonstladen befindet sich in der Straße Am Beutelweg 2 im alten Waschhaus. Er hat montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Der Umsonstladen in Trier-Nord gibt, neben wenigen Haushaltsgegenständen, hauptsächlich gebrauchte Kleidungsstücke weiter. Bedürftige haben eine gute Auswahl, die Regale und Ständer sind gut gefüllt.
Aus ganz Trier kommen die Menschen zu dem Umsonstladen, um sich dort kostenlos etwas mitzunehmen. Wer mag, kann einen kleinen Obolus spenden, dies ist aber keine Pflicht.
Anfänglich war der Umsonstladen im Exzellenzhaus untergebracht, das die Trägerschaft inne hat, zog dann in das alte Waschhaus Am Beutelweg. Hier dient es nicht nur zur Unterstützung von Menschen, sondern gleichzeitig als Kommunikationsmöglichkeit im Stadtteil und Qualifizierungsmaßnahme.

Das Haus ist auch mit dem Bus oder zu Fuß gut erreichbar: über die Franz-Georg-Straße in die Ambrosiusstraße, an deren Ende das alte Waschhaus liegt.
Die Helfer freuen sich auch über finanzielle Spenden, um die monatlichen Kosten zu decken. Die Öffnungszeiten sind immer montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Tel. 0651-1501502. (GB)

Nur jedes zweite Kind geht zu Fuß zur Grundschule

HAMBURG. Die Techniker Krankenkasse hat eine Studie vorgelegt, nach der nur jedes zweite Grundschulkind zu Fuß zur Schule geht. Mittlerweile werde etwa jedes fünfte Kind mit dem Auto zur Schule gebracht.. Das zeigt eine Elternumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Damit Schulanfänger sicher zur Schule kommen, sollten Eltern mit ihren Sprösslingen frühzeitig den sichersten Schulweg einüben. Die Kasse gibt Tipps für den sicheren Schulweg.

Bei der Auswahl des Schulwegs geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Die Strecke sollte so verlaufen, dass das Kind möglichst wenig Straßen und Ausfahrten überqueren muss, auch wenn das einen kleinen Umweg bedeutet. Eltern sollten gemeinsam mit ihrem Kind die ausgewählte Strecke ablaufen, am besten zu den Zeiten, zu denen das Kind auch später unterwegs ist. Insbesondere das richtige Verhalten an Ampeln und Zebrastreifen müssen Kinder üben. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Kinder lernen, auch bei Grün immer nach links und rechts zu schauen, um sich zu vergewissern, dass die Autos auch wirklich anhalten. Da Kinder ihr Verhalten größtenteils durch Nachahmung lernen, ist das Vorbild der Eltern auf der Straße besonders wichtig. Wenn Mama oder Papa hin und wieder mal bei Rot über die Ampel flitzen, wird das Kind das möglicherweise auch tun. An den ersten Schultagen begleiten Mutter oder Vater die Abc-Schützen am besten noch auf ihrem Schulweg. Kennt das Kind die Strecke und die Verkehrsverhältnisse, kann es auch alleine gehen, am besten in einer Gruppe mit Nachbarskindern. Die Eltern können ihr Kind einfach mal den Schulweg vorgehen lassen und folgen ihm mit etwas Abstand. So können sie überprüfen, wie sicher ihr Kind sich auf dem Schulweg verhält. Damit das Kind auf dem Weg nicht in Zeitdruck kommt und hetzen muss, sollte es morgens rechtzeitig starten.
Eltern sollten ihrem Kind auch einschärfen, nicht zu Fremden ins Auto zu steigen. Sollte der Sprössling einmal von einem Bekannten oder Verwandten abgeholt werden, ohne dass die Eltern das im Vorfeld mit dem Kind besprochen haben, können die Eltern mit ihrem Kind für solche Fälle ein Codewort vereinbaren. Kann der Abholer das richtige Familien-Passwort nennen, weiß das Kind, dass es mitgehen darf. Trägt das Schulkind auffällige und helle Kleidung, wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Außerdem sind Reflektoren an Ranzen und Jacke empfehlenswert. (Text: TK)