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Die Hausapotheke

TRIER. Wenn eine Erkrankung nicht zu gravierend ist, helfen manchmal auch Hausmittel oder ein Griff in die eigene gut sortierte Hausapotheke, sofern ein Arzt nicht unbedingt erforderlich ist. Das Deutsche Grüne Kreuz gibt Tipps rund um die Hausapotheke, die am Besten in einem abschließbaren Schränkchen im Schlafzimmer oder in der Diele untergebracht wird, wo die Temperatur bei rund 18 Grad liegen sollte. Das Bad oder die Küche sind hingegen wegen der Luftfeuchtigkeit nicht geeignet. Eine Notfallapotheke gehört in jeden Haushalt. Denn außerhalb der normalen Geschäftszeiten von Apotheken ist eine Beschaffung unter Umständen schwierig, besonders im ländlichen Bereich. Was gehört in den Notfallschrank? Das Deutsche Grüne Kreuz hält hierfür eine Checkliste bereit.

Zur Grundausstattung gehören beispielsweise Schmerzmittel oder abschwellende Nasentropfen, Schleimlöser oder Mittel gegen Reizhusten. Die Checkliste kann man sich am Apothekenschränkchen befestigen, um so den Überblick zu behalten, ob etwas fehlt. Was gehört nicht in den Notfallschrank? Reste von Akutarzneimitteln, Tierarzneimittel, Chemikalien und Reinigungsmittel sowie Kosmetikartikel haben hier nichts zu suchen. Auch Vorräten von Dauermedikamenten sollte man besser einen anderen Platz geben, da sonst die Übersicht leidet und auch Verwechslungsgefahr droht, empfiehlt die Organisation. "Um im Notfall erforderliche Mittel möglichst schnell zur Hand zu haben, ist es empfehlenswert, diese übersichtlich problemorientiert zu sortieren und im Schrank entsprechend zu beschriften", rät das Grüne Kreuz. Medikamente sind immer mit Gebrauchsinformation im dazu gehörenden Originalkarton aufzubewahren. Ist das Medikament lose, besteht die Gefahr, dass man nicht mehr weiß, welche Beschwerden damit behandelt werden können und wie die richtige Dosierung ist. Außerdem sind manche Arzneimittel lichtempfindlich. Lagerungshinweise des Herstellers wie zum Beispiel Kühlung müssen beachtet werden. Entnahmegefäße und Tuben immer gut verschließen. Individuelle Medikamente mit Namen des Patienten versehen und solche nicht von anderen Patienten anwenden. Mindestens einmal im Jahr die Haltbarkeit überprüfen und entrümpeln!

Verbrauchte und abgelaufene Mittel sollten sofort ersetzt werden. Fast alle Medikamente und Verbandmaterialien tragen heutzutage ein offenes Haltbarkeitsdatum. Um jederzeit eine Übersicht zu haben, trägt man dieses Datum am besten in die Tabelle der Checkliste ein und sieht so leicht, wann welche Mittel erneuert werden müssen. Beachten sollte man auch, dass sich die Aufbrauchfrist für manche Mittel nach Anbruch der Packung verkürzt. Augentropfen sind beispielsweise danach nur vier Wochen anwendbar. Das auf der Packung abgedruckte Haltbarkeitsdatum gilt in diesem Fall nur solange der Inhalt nicht angebrochen wurde. Verbliebene Reste von angebrochenen Medikamenten wie Augentropfen, Hustensäfte und Nasentropfen sollten entsorgt werden, ebenso nicht mehr benötigte, verordnete Arzneien.
Was nicht mehr gebraucht wird oder überaltert ist, muss aussortiert und fachgerecht entsorgt werden. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist zwar nicht verboten, birgt jedoch das Risiko, dass Medikamente in die Hand von Kindern oder unbefugten Dritten gelangen. Auf keinen Fall sollten Medikamente in den Abfluss oder die Toilette gegeben werden. Rückstände könnten sich sonst im Trinkwasser wiederfinden.
Um bei ernsteren Fällen schnell weitere Hilfe zu erlangen, empfiehlt es sich, die wichtigsten Telefonnummern von Ärzten und Rettungsdiensten am Schrank anzubringen. Sie helfen weiter, wenn die häusliche Notfallapotheke nicht ausreicht. (red)