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Neuer Baum-Welt-Pfad in Quint

Beim Meulenwaldtag kann man auch auf ausgewiesenen Wegen wandern wie hier zu den exotischen Bäumen im Wald.

QUINT. Der Meulenwald bei Trier-Quint wurde als Waldgebiet des Jahres 2012 ausgezeichnet. Im Wald gibt´s nicht nur wunderschöne Wanderwege. Sondern auch einen kleinen Rundgang, der zudem lehrreich ist. Es ist der Baum-Welt-Pfad – er ist einzigartig in Rheinland-Pfalz.
Rund 80 Baumarten gelten als heimisch in Deutschland. Um auszuprobieren, welche anderen Baumarten im heimischen Wald leben können, haben seit mehr als 100 Jahren etliche Förster exotische Bäume im Meulenwald nahe des Forstamts Trier gepflanzt. Einzig die aus Nordamerika stammende Douglasie hat in Deutschland richtig Fuß gefasst – ein Exemplar im Meulenwald ist sogar mehr als 60 Meter hoch. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die exotischen Bäume von heimischen Baumarten überwuchert. Um die fremden Bäume Spaziergängern oder Joggern gut sichtbar zu machen, hat das Forstamt die Bäume aus aller Herren Länder von störenden Pflanzennachbarn befreit. Bei den exotischen Bäumen handelt sich beispielsweise um Riesenmammutbäume, Gingkos, Tulpenbäume oder Kuchenbäume – letztere riechen im Herbst nach würzigen Lebkuchen.
Insgesamt sind 22 exotische Baumarten entlang des knapp vier Kilometer langen Wanderwegs zu sehen. Ihre Namen und Besonderheiten stehen auf Schildern. Außerdem gibt es an dem Rundweg, der kleine Trampelpfad-Schleifen hat, einen Baum-Welt-Kindergarten mit jungen Bäumchen. Und es ist ein so genanntes Waldrefugium zu sehen, ein Gebiet mit stehendem und liegendem Totholz. Der Wald wirkt dort mit den 200 Jahre alten Buchen und Eichen besonders urig. Regelmäßig kann man dort im Sommer brütende Spechte beobachten.
Start der Wanderung, die gut mit dem Kinderwagen zu machen ist, ist am Forstamt Trier, Am Rothenberg. Von dort ist der Weg ausgeschildert. Dauer: ca. 90 bis 120 Minuten. Es gibt Rastmöglichkeiten. Das Forstamt kann mit Pkw, Rad, Bus und Bahn erreicht werden. (GB)