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Ausflüge

Kiek over Diek

Neue Radwege in den Niederlanden

Der Sommer ist perfekt geeignet, um sich auf das Fahrrad zu schwingen und unter dem Motto „lekker radeln" die Niederlande zu erkunden. Ob auf einem neuen Rundweg in der Provinz Südholland oder auf dem „Kiek over Diek" (Gucke über den Deich)-Radweg im Norden des Landes.

In der Provinz Südholland gibt es eine neue Fahrradroute. Der 33 Kilometer lange Rundweg führt Radler durch die Städte Leiden, Katwijk und Noordwijk, entlang der Küste und durch Nationalparks. Unterwegs gibt es einige schöne Anhalt(s)punkte. Kinder können sich auf dem Dünenspielplatz nahe des Nationalparks Hollandse Duinen, der während der Tour durchquert wird, austoben. Mit etwas Glück kann man im Nationalpark auch Gallowayrinder, Konikpferde oder Rehe sichten. Für eine Stärkung laden diverse Cafés und Restaurants auf dem Weg zur Einkehr, wie beispielsweise die Brasserie Buitenhuis im gemütlichen Gewächshaus-Stil. Ganz in der Nähe befindet sich die Dampfeisenbahn „Stoomtrein Katwijk Leiden", die zwischen 11 und 16 Uhr stündlich Passagiere von Katwijk nach Leiden und zurück transportiert. Die 30-minütige Fahrt führt unter anderem am Valkenburgse Meer entlang und versetzt Besucher in eine andere Zeit. Ob mit dem Rad oder mit der Dampfeisenbahn, die Landschaft lädt zum Entspannen ein.
"Guck über den Deich" – so heißt der neue Radweg entlang der Küste Groningens. In der nördlichsten Provinz der Niederlande können Radler seit einiger Zeit vom Örtchen Nieuw Statenzijl, dem östlichsten Punkt der Provinz, bis zum Dorf Lauwersoog über und entlang der Deiche „fietsen", wie der Niederländer so schön sagt. Der Deich ist sehr bedeutend, da er das Land vor Überflutungen schützt. Er reicht vom Nationalpark Lauwersmeer bis zum Dollart. Diese Bucht hat in der Vergangenheit bereits für einige Diskussionen zwischen den Niederlanden und Deutschland gesorgt – wo genau verläuft die Grenze? Während der Radtour zieht auf der einen Seite das weltweit einzigartige Wattenmeer an einem vorbei, welches seit 2009 auf der Weltnaturerbeliste der UNESCO steht, und auf der anderen Seite gleitet der Blick über die abwechslungsreiche Landschaft der Provinz. (red)

Spektakuläre Seitensprünge

LEIWEN. Fantastische Ausblicke, schmale Weinbergspfade und auf den Höhen schattige Wälder und blühende Wiesen. Links und rechts der Mosel lassen sich die 24 Etappen des 365 Kilometer langen Moselsteigs mit traumhaften Rundwegen kombinieren.
Die „Moselsteig-Seitensprünge“ und „Traumpfade“ eröffnen dem Wanderer viele Möglichkeiten, die Region auf reizvollen Halbtages- oder Tagestouren zu erkunden. Unterwegs gibt es viel zu besichtigen, ob römisches Relikt, trutzige Burg oder altes Wegekreuz. Außerdem findet sich fast immer eine passende Einkehr. Eine der spektakulärsten Aussichten an der Mosel findet man auf der „Zummethöhe“ hoch über Leiwen und Trittenheim. Und genau hier startet der neue 15 km lange Moselsteig-Seitensprung „Moselachter“.

Durch die ungewöhnliche Streckenführung in Form einer Acht bietet sich die Möglichkeit, die Tour zu teilen und beide Bögen getrennt zu gehen. Der Aussichtspunkt „Zummethöhe“ ist dabei immer Ausgangs- und Endpunkt. Zunächst führt der Wanderweg ein kleines Stück bergab und durch die Weinberge mit reizvoller Aussicht auf Trittenheim. Dann geht es an den Schieferhöhlen vorbei auf die Konstantinhöhe, wo sich eine schöne Gelegenheit zur Rast bietet. Mit Weitblick bis in die Eifel und den Hunsrück wandert man durch ein abgeschiedenes Mosel-Seitental, an dessen Grund die Mühlen der Kleinen Dhron zu erkennen sind. Hier liegt auch der Geburtsort des Schriftstellers Stefan Andres („Der Knabe im Brunnen“). Kurz darauf schließt sich der erste Bogen des „Moselachters“. Der zweite Bogen führt rund um den Landal-Ferienpark Sonnenberg und hin zu einem neu angelegten „Landschaftskino“ mit schön gestaltetem Rastplatz und natürlich grandioser Aussicht. Mehr zur Streckenführung, Profil und Karte gibt es auf www.moselsteig.de. (red)

Unterirdisch schön: Höhlen, Bergwerke, Keller

Über Jahrmillionen hat sich die Landschaft der Eifel gebildet. Das einstige Nordmeer reichte bis in die heutige Eifel, Flussmaterialien lagerten sich ab und Passatwinde brachten den Sand. Das Land war in Bewegung, es hob, senkte und verwarf sich, brach auf. Kein Wunder, dass sich dadurch auch Höhlen bildeten. Hinzu kommt der Mensch, der über Jahrtausende Gestein und Erze abgebaut und viele Gänge hinterlassen hat, die zum Teil noch heute erkundet werden können. Ausgerüstet mit festem Schuhwerk und einer Taschenlampe macht es nicht nur den Kindern Spaß, die unterirdische Welt der Eifel kennenzulernen. Hier gibt´s eine Übersicht über unterirdisch schöne und interessante Höhlen, Keller oder Bergwerke. Dieses Mal nur aus der Eifel.

Höhlen, von der Natur geschaffen
Die Buchenlochhöhle befindet sich im Naturschutzgebiet der Gerolsteiner Dolomiten und ist fußläufig über den Vulkaneifelpfad „Gerolsteiner Felsenpfad“ zu erreichen. Vor Millionen Jahren wurde sie durch die lösende Kraft des fossilen Grundwassers aus dem Stein gewaschen. Die Höhle ist ganzjährig frei über eine Leiter zugänglich.
Rund um Kordel finden sich eine Vielzahl von Buntsandstein-Felsen und Höhlen, unter anderem die Kaulay, die Geyersley und die Spitzley. Die Entstehung dieser Formationen hat eine lange Vergangenheit. Mehr als 220 Millionen Jahre ist es her, dass sich Sedimente ablagerten und die Formationen aus Buntsandstein, wie wir sie heute kennen, entstanden. Durch Verwitterung und Strudelbildung durch die Kyll und ihre Nebenbäche ist es zur Entstehung von Klufthöhlen gekommen, wie zum Beispiel der Hochburgenhöhlen und der Klausenhöhle. Dagegen ist die bekannteste Höhle des Gebietes, die Genovevahöhle, nur durch reine Auswitterung entstanden und wurde zusätzlich durch Menschenhand vergrößert.
Käsegrotte wird im Volksmund in Bad Bertrich die Elfengrotte genannt. Dort war es die Lava, die für die Entstehung sorgte. Basaltlava hat die Eigenschaft, beim Erkalten säulig zu erstarren. Im Bereich der Käsegrotte bildeten sich im Verlaufe des Erkaltungsvorgangs Säulen, in denen sich horizontale Spannungsrisse entwickelten. Die Verwitterung der nachfolgenden Jahre setzte genau an diesen Spannungsrissen an, sodass zum Schluss ein Gebilde entstand, das aufeinander gestapelten Käselaiben gleicht.
Die Lavakeller von Mendig
Auf einer Fläche von nahezu drei Quadratkilometern spannt sich unter der Stadt Mendig ein Netz von unterirdischen Lavakellern. In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische „Landschaft“. Damals, als die Vulkane ausbrachen und das Land mit Glut und Asche bedeckten, floss auch ein Lavastrom in die Richtung Mendig. Was früher Unglück und Not bedeutete, war für die Menschen in dieser Gegend ein wichtiger Broterwerb. In einer Vielzahl von Stollen und Schächten machten sich die Mendiger daran, das kostbare schwarze Baumaterial unterirdisch als Basaltlava auszubeuten. So entstanden die Lavakeller. Mitte des 19. Jahrhunderts nutzten viele Brauereien die stets gleichbleibende Temperatur von 6-9 °C, um ihr Bier zu lagern.
Eis- und Mühlsteinhöhlen, durch den Basaltabbau entstanden
Die Eis- und Mühlsteinhöhlen in Hohenfels-Essingen, Roth oder Birresborn laden zu einem abenteuerlichen Spaziergang ein. Der Basalt der Vulkaneifel eignete sich über Jahrhunderte zur Herstellung von Mühlsteinen, die in Papier- und Lohmühlen, aber auch in Getreide- und Ölmühlen zum Einsatz kamen. Durch den Abbau der Mühlsteine entstanden Höhlen, in denen sich in besonders kalten Wintern noch heute Eiszapfen von erstaunlicher Größe bilden. Kein Wunder, dass manche der Höhlen auch als Eislager benutzt wurden, wie beispielsweise die Birresborner Eishöhle, in der es auch im Sommer nicht viel mehr als sieben Grad wird. Manche der Höhlen werden von Fledermäusen als Winterquartier genutzt, daher sind nicht alle Höhlen ganzjährig geöffnet.
Wo die Römer einst Bergbau betrieben
Im Römerbergwerk Meurin bei Kretz in der Osteifel steigt man hinab in die einst unterirdische Arbeitswelt römischer Bergmänner und Soldaten. Taschenlampen werden nicht benötigt - durch den modernen Bimsabbau wurde der antike Steinbruch freigelegt. Große Teile der alten Bergwerksdecke sind heute verschwunden. Dafür führen gut begehbare Stege, Rampen und Treppen den Besucher nicht nur durch das Stollensystem, sondern auch darüber hinweg. So ist es wohl das einzige Bergwerk, das man aus der Vogelperspektive betrachten kann.
Auch das Bergwerk „die Pützlöcher" bei Kordel entstand in der Römerzeit. Es zählt zu den größten und ältesten römischen Bergwerken in Deutschland. Dort wurde nach Erzen gegraben.
Eifelmuseum und Deutsches Schieferbergwerk in Mayen
Wer tiefer in die Geologie der Eifel, ihre Landschaften, das Leben der Menschen in der Region sowie in den Schieferabbau eintauchen möchte, ist im Eifelmuseum auf der Genovevaburg in Mayen genau richtig. Im Schiefergestein tief unter der Burg lädt das Deutsche Schieferbergwerk dazu ein, sich mit der Entstehung ebenso wie mit dem Abbau des Moselschiefers zu beschäftigen. Viele Dächer in der Eifel sind mit dem schwarzen Schiefer gedeckt, der in den Schieferbergwerken rund um Mayen gefördert wird. Im Deutschen Schieferbergwerk wird auch das besondere Erlebnis „Bergwerk bei Nacht“ angeboten.
Info: Eifel Tourismus GmbH, www.eifel.info (red)

Spaziergang 100 Meter über dem Abgrund

MÖRSDORF. Eine Attraktion ganz besonderer Art ist für Schwindelfreie da: Die längste Hängeseilbrücke Deutschlands bietet in 100 Meter Höhe über dem Mörsdorfer Bachtal auf einer Länge von 360 Metern Nervenkitzel pur. Die Brücke wurde nach dem Vorbild nepalesischer Hängeseilbrücken gebaut und ist zweifellos eine Freizeitattraktion. Von Trier aus ist das Ausflugsziel in ungefähr einer Stunde Fahrzeit mit dem Auto erreichbar. Dort angekommen, kann man nicht nur das luftige Abenteuer genießen, sondern auch auf Rundwegen oder dem Saar-Hunsrück-Steig wandern.

Als neue Attraktion für Schwindelfreie und Abenteurer spannt die Brücke sich über 360 Meter Länge, in 100 Meter Höhe über dem Mörsdorfer Bachtal zwischen den Gemeinden Sosberg und Mörsdorf. Nach dem Vorbild Nepalesischer Hängeseilbrücken schwingt sich die "Geierlay-Hängeseilbrücke" von einem Brückenkopf zum anderen. Den Namen erhielt sie in einem ausgeschriebenen Wettbewerb. Er bezeichnet die Gemarkung, über welche sie führt. Erste Anlaufstelle für die Hängeseilbrücke ist das neu errichtete Besucherzentrum in Mörsdorf, das auch eine Gastronomie beherbergt. Die Brücke ist kostenfrei zugänglich und immer geöffnet - nur bei extremen Wetterverhältnissen kann sie zeitweise gesperrt werden. Die Brücke ist so konzipiert, dass sie theoretisch 600 Personen bei einem Durchschnittsgewicht von 80 Kilo tragen kann. Fahrräder müssen über sie geschoben und Hunde angeleint werden. Wer sich mit Kindern auf die Brücke wagen will (auch das soll es geben!?): Auch Kinderwagen sind erlaubt. Allerdings sollten sie schmaler als 85 Zentimeter sein, damit entgegen kommende Fußgänger die Brücke passieren können. Man kann in der Nähe der Brücke parken (Tagesticket zwei Euro). Von dort geht ein Fußweg 1,2 Kilometer bis zur Brücke. Er ist bis auf ein geschottertes Stück von 300 Metern geteert. Immer dem Schild Geierlay folgen. Am Besucherzentrum und am Sportplatz in Mörsdorf stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Rund um die Geierlay führen verschiedene Rundwege zwischen drei und sechs Kilometer Länge. Alle Wege führen zur und auch über die Geierlay. Start- und Endpunkt der Rundwege ist das Besucherzentrum in Mörsdorf. Wer sich nicht über die Brücke traut, hat jederzeit die Möglichkeit, über eine Abkürzung wieder an den Ausgangspunkt zu gelangen. Der Saar-Hunsrück-Steig verläuft direkt unter der Brücke hindurch. Anfahrt ab Trier über B327 (Hunsrückhöhenstraße) bis Kreisel bei Kastellaun, dort Beschilderung nach Mörsdorf folgen. (red)

Hoch hinaus: Klettern und Kraxeln im Land

Nicht nur während der Ferien sind Baumwipfelpfade, Felsmassive oder Klettersteige eine tolle Freizeitidee für Familien mit Kindern. Nach Einweisung durch das Personal kann man durch Baumkronen, Buntsandsteinfelsen, Hochseilgärten oder Klettersteige kraxeln, was das Zeug hält. Selbstbewusstsein, Motorik und Teamgeist werden so nebenbei geschult - der Kick Spannung und Abenteuer gehören dazu. Wer Lust hat, sich im Freien in luftiger Höhe zu erproben, findet hier eine Übersicht verschiedener Klettermöglichkeiten in Rheinland-Pfalz. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt aber vielleicht einen Impuls, zusammen mit der ganzen Familie einen reizvollen Ausflug im Land zu unternehmen. Mit einer Übernachtung und Besichtigungen von anderen nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten kann aus dem Ausflug gleich ein kurzer Mini-Urlaub werden - von dem insbesondere Mama und Papa sicher einen Muskelkater mit nach Hause bringen.

Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH stellt eine Übersicht diverser Kletteranlagen in Rheinland-Pfalz vor. Dabei geht es in die Pfalz, in den Westerwald, in Eifel und Hunsrück und in die Pfalz. Auf geht´s, hier kommen die Beschreibungen. Viel Spaß beim Klettern!...Klettersteige, Baumpfade, Seilgärten

Tierisch was los im neuen Nationalpark

Familien entdecken den neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Erleben kann man den Nationalpark bis Ende Oktober bei Rangertouren. Diese sind verschiedenen Themen gewidmet, teilweise sind Kondition und Trittsicherheit gefordert, teilweise sind es kinderwagen- und rollstuhlgeeignete Touren oder Führungen für Kinder. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Familiengeeignet ist zum Beispiel die „Junior-Wild-Katzen-Tour“, die immer sonntags von 10.30 bis ca. 12 Uhr stattfindet. Die kinderwagentaugliche Tour startet am Rangertreff Wildenburg bei Kempfeld und führt auf den Spuren der scheuen Wildkatze durch den Wald. Sehen kann man die scheuen Tiere beim abschließenden Besuch im Wildfreigehege. Täglich findet dort um 15 Uhr eine öffentliche Fütterung der Wildkatzen und Luchse statt.

Zahlreiche weitere Tiere leben im Wildfreigehege, darunter Dam-, Rot-, Schwarz- und Steinwild, Wölfe, Waschbären und Ziegen. Streichelzoo, Spielplätze und ein Naturlehrpfad gehören ebenso zum Angebot. Informationen gibt es unter www.wildfreigehege-wildenburg.de.
Altholzreiche Buchenwälder, Moore, Rosselhalden, Arnika- und Borstgraswiesen sowie große Höhen- und Temperaturunterschiede zeichnen den neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald aus. Hinzu kommen keltisch-römische Denkmäler und Edelsteinminen sowie eines der größten Wildkatzenvorkommen Europas.
Das Hunsrückhaus am Erbeskopf gibt als Natur- und Umweltbildungsstätte in seiner Dauerausstellung und bei Veranstaltungen Einblick in die Natur des Hunsrücks und ihre Besonderheiten. Als Freizeitspaß für Familien gibt es zudem einen Sinnespfad und Abenteuerspielplatz, einen Waldseilklettergarten und die Sommerrodelbahn. Informationen unter www.hunsrueckhaus.de. Weitere Informationen rund um den Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Termine und Treffpunkte findet man unter www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de. (red)

Auf Schusters Rappen bis an den Rhein

Auf dem Saar-Hunsrück-Steig bis an den Rhein

Quer über das Mittelgebirge Hunsrück, von Perl an der Mosel bis in die Edelsteinstadt Idar-Oberstein und bis in die Römerstadt Trier verläuft auf 218 Kilometern der Saar-Hunsrück-Steig. Der vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumweg zertifizierte Wanderweg verspricht erlebnisreiche Wanderungen durch faszinierende Landschaft und erholsame Natur. ASeit Frühjahr 2015 hat man die Möglichkeit, auf der Verlängerung des Saar-Hunsrück-Steigs auch die landschaftlichen Schönheiten des östlichen Hunsrücks zu entdecken. 195 zusätzliche Kilometer auf 14 attraktiven Etappen führen den Fernwanderweg dann von Idar-Oberstein bis nach Boppard an den Rhein.

Die neue Strecke ist beeindruckend in der Kombination von spektakulären Weitsichten mit Waldpassagen und natürlicher Stille, mit bizarren Schluchten wie der Baybachklamm oder der Ehrbachklamm. Historische Orte wie die Altstadt von Oberstein, das mittelalterliche Herrstein, die Burgstadt Kastellaun und das Rheinstädtchen Boppard liegen am Wanderweg.
Dass der Wanderer auf der Verlängerung des Saar-Hunsrück-Steigs ein wirkliches Wandererlebnis erwarten kann, beweisen die bereits bestehenden 15 Traumschleifen Saar-Hunsrück, die als Premium-Rundwege in die Verlängerungsstrecke eingebunden sind. Touren wie die Traumschleife Mittelalterpfad, die Traumschleife Hahnenbachtaltour, die Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg, die Traumschleife Baybachklamm oder die Traumschleife Mittelrhein-Klettersteig gehören zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. 410 Kilometer Wanderspaß für Groß und Klein. (red)

Tierische Begegnung mit Waschbär, Luchs und Co.

KEMPFELD. Auf der Suche nach einem neuen Ausflugsziel mit Freunden oder der Familie, mit der Schule oder am Kindergeburtstag? Die Infostelle des Naturparks Saar-Hunsrück im Wildfreigehege Wildenburg bietet wieder individuelle Führungen an, die nach Terminabsprache durchgeführt werden können. Warum war der Steinbock aus den Alpen verschwunden, und wie kam es, dass er wieder dort lebt? Ist das Mufflon ein Schaf oder eine Ziege? Wie heißt eigentlich die Frau vom Hirsch wirklich, und wie lange dauert es, bis ein so schönes Geweih wächst? Um diese und viele andere Fragen zu beantworten, bietet das Wildfreigehege Wildenburg verschiedene Führungen an. Dabei kann man auch Waschbär, Lucks oder Wildkatze füttern.

Nach vorheriger Anmeldung werden die Besucher von einer Tierpflegerin auf dem kleinen Rundweg begleitet und erfahren viel Wissenswertes über die dort lebenden Tiere, ihre natürliche Heimat und ihre Verhaltensweisen. In der „Großen Führung“ gibt es zusätzlich etwas ganz Besonderes zu erleben. Die Besucher begleiten die Tierpflegerin in das Waschbärengehege und dürfen die vorwitzigen Tiere selbst füttern und hautnah erleben.
Mehr Infos und Details zu den Führungen gibt es....hier

Ausflugstipp: Neuer Erlebnispfad für Kinder

Neuer Kinder-Erlebnispfad im Ahrtal: Abenteuer im Weinberg mit Schnecke Lotta

AHRWEILER. Lust auf eine kleine Entdeckungsreise mit Kindern, um den Weg der Traube, die Arbeit im Wingert und die Geschichte des Weinanbaus zu verdeutlichen? Im Ahrtal gibt es ein neues Beispiel, wie man Kindern das regionale Kulturgut Weinanbau näher bringt. Auf dem neuen Kinder-Erlebnispfad können abenteuerlustige Kinder nun auf den Spuren der Weinbergschnecke Lotta die Natur in den Weinbergen und die Arbeit der Winzer kennenlernen.

Der drei Kilometer lange Rundweg führt über den Weinbaulehrpfad oberhalb von Ahrweiler. Neun neue Informationstafeln entlang des Erlebnispfades kennzeichnen die Stationen einer Wissensrallye mit dem Titel "Mit Lotta durch den Weinberg". Mit dem passenden Flyer können die Kinder unterwegs ihr Wissen testen und nach dem Lesen der Informationstafeln die Quizfragen beantworten. Dabei geht es um Tiere im Wald und im Weinberg, den Weg der Traube, die Arbeit der Winzer im Weinberg, um Fossilien, die alten Römer und leckeren Traubensaft.
Den Rundweg schaffen Kinder zwischen vier und zwölf Jahren in rund 90 Minuten. Er beginnt und endet an der Adenbachbrücke, gleich neben dem Bahnhof Ahrweiler Markt. Erhältlich ist der Flyer zur Rallye "Mit Lotta durch den Weinberg" in den Tourist-Informationen in Ahrweiler und Bad Neuenahr, wo anschließend auch der Coupon mit dem Lösungswort abgegeben werden kann. Die erfolgreichen Rallye-Kids erwartet eine kleine Überraschung, mit der sie ihr Wissen rund um das Ahrtal vertiefen können. (red)

Für kleine Gipfelstürmer

RIOL. Bei dem Klettersteig in Riol geht es auf einer Länge von 1400 Metern steil hinauf durch den Kammerer Wald zum Aussichtspunkt „Kumer Knüppchen“ – fast 200 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Vorbei an heimischen Pflanzen, entlang dem talwärts schießenden Molesbach, durch mächtige Felsformationen und dunklen Wald....Klettersteig Riol