News aus der Region

Auf den Spuren des Ritterordens

Familien für spannenden Abenteuerurlaub durch Rheinland-Pfalz gesucht

Familien aus ganz Deutschland können sich für ihr Familienabenteuer in Rheinland-Pfalz bewerben – und haben damit die Chance auf einen Kurztrip durch die schönen und abwechslungsreichen Regionen des Landes. Die Geschichte eines Ritterordens liefert dabei besonders viel Action, Spaß und Spannung.
Wo stehen noch heute die Burgen, in denen einst Ritter lebten? In welchen Wäldern lieferten sie sich wilde Kämpfe auf ihren Pferden und in welcher Stadt haben sich die Ritter in die Prinzessin ihres Herzens verliebt? Beim Familienabenteuer Rheinland-Pfalz begeben sich Eltern und Kinder auf die Spuren von Rittern, Burgen und Prinzessinnen.

Die Rheinland-Pfalz Tourismus (RPT) GmbH sucht aktive und naturverbundene Familien, die als Botschafter der Region einen Urlaub in Rheinland-Pfalz verbringen möchten – mit unterschiedlichen Orten und Stationen auf der Reiseroute. Bewerbungen für das Familienabenteuer Rheinland-Pfalz sind ab sofort möglich. Die RPT organisiert die Reisen.
Das Besondere: Die Familie wird selbst zur Figur in der spannenden Rittergeschichte und macht aus ihrem Natururlaub ein interaktives Abenteuer. Sie gestaltet die Handlung der Geschichte mit, beeinflusst das Geschehen durch ihre Entscheidungen und findet sich somit schnell zurückversetzt in die Zeit von Rittern und Prinzessinnen in Rheinland-Pfalz. Ein zweiköpfiges Filmteam begleitet die Botschafter, um so ihre ganz persönliche Entdeckertour festzuhalten.
Für die Familien ist das Abenteuer eine gute Möglichkeit auf einen unbeschwerten Urlaub. Denn die abwechslungsreichen Entdeckerreisen organisiert die RPT, sie kümmert sich um die Unterbringung und übernimmt auch die Verpflegung der Botschafterfamilie. Übernachtet wird in familienfreundlichen Unterkünften. Schon hier erlebt die Familie die Vielseitigkeit von Rheinland-Pfalz, lässt sich mal in Vier-Sterne-Hotels verwöhnen, wohnt in gemütlichen Ferienwohnungen und verbringt eine Nacht umgeben von Grün und unberührter Natur auf idyllischen Campingplätzen.
Für zwei Reisen können sich die Familien bewerben: eine in den Sommer- und eine in den Herbstferien. Für jede Reise wird jeweils eine Botschafterfamilie ausgewählt. Die Familien sind jeweils fünf Tage lang unterwegs, Übernachtungen und Verpflegung sind komplett inklusive. Die Sommerreise startet am 30. Juli (Abreise am 4. August) und führt die Entdecker vom Westerwald über das Ahrtal und den Romantischen Rhein bis in die Eifel. Die Herbstreise startet am 8. Oktober (Abreise am 12. Oktober) und führt vom Hunsrück an die Nahe und von hier weiter bis in die Pfalz.
Kinder und Eltern haben bei ihrem Familienabenteuer Rheinland-Pfalz die Chance, spielerisch Wissenswertes über die Region zu erfahren, Rätsel zu lösen und sich gegenseitig Aufgaben zu stellen. Kleine Entdecker werden zu echten Helden. Die Bewerbungsfrist für die Sommertouristen ist der 1. Juni. Das Bewerbungsformular, weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es online unter www.gastlandschaften.de/familienabenteuer-anmeldung. (red)


Ran an die Burger, fertig, los

Wer hat schon mal knallschwarze Burger gegessen? Nein, nicht die verbrannten sind gemeint. Sondern Brötchen, die mit Aktiv-Kohle völlig ungewöhnlich aussehen - und auch schmecken. Es ist nur eines von über 30 Rezepten in dem trendig aufgemachten und brandneuen Buch "Vegetarische Burger" im riva Verlag. Mit cooler Sprache präsentiert Martin Nordin auf rund 150 Seiten super leckere Burger mit überraschend ausgefallenen Kombinationen, die durchaus nachmachbar sind. Abgesehen von den tollen Bildern gibt es im Buch haufenweise Tipps und Ideen für das Werkzeug, Beilagen und Soßen. Ran an die frischen Burger, fertig, los! P.S. Für vollgekleckerte Klamotten und verschmierte Gesichter können wir nichts.

Martin Nordin, ein Schwede wie aus dem Bilderbuch: blond, Holzfällerhemd, dichter Bart. Ein Mann, der gutes Essen zu schätzen weiß. Da er seinen Fleischkonsum in den letzten Jahren stetig verringert hat, dabei aber nicht auf eines seiner Lieblingsgerichte verzichten wollte, entstand die Idee, „Vegetarischen Burger“ zu kreieren. Durch seinen Job in der Werbeindustrie und das damit verbundene Gespür für Ästhetik, kreierte er ein Kochbuch, welches nicht nur durch leckere und ausgefallene Rezepte überzeugt, sondern auch durch tolle Bilder. Neben selbstgemachten vegetarischen Burger-Pattys enthält das Buch auch Rezepte für selbstgemachte Burgerbrötchen und -Saucen, frittierte pfiffige Pommes und Chips - oder angekokelte Lauchzwiebeln. Aus diesen soll der Hobbykoch ein würzendes Pulver herstellen, was vermutlich nicht die gesündeste Idee ist. Abgesehen davon: Zwei der vielen Rezepthighlights im Buch sind der BBQ-Portobello-Burger mit gegrillter Paprika oder der afrikanische Westküstenburger mit frittierten Kochbananen und Erdnüssen. Die schwarze Farbe dieses Burgers kommt übrigens durch Aktivkohle-Pulver, was nebenbei auch in Japan so praktiziert sein und eine reinigende Wirkung haben soll.
„Vegetarische Burger“, Erscheinungsdatum 12. März 2018 im riva Verlag. 16,99 Euro. (red/GB)


Walt Disney kommt nach Määänz

Walt Disney – Mickey, Donald & Friends

MAINZ. Eine neue Ausstellung im Landesmuseum Mainz rückt vom 14. März bis 29. Juli 2018 die Zeichner der weltberühmten Comic-Figuren Mickey Maus, Donald Duck und Co. in den öffentlichen Fokus. Comic-Fans und Disney-Liebhaber dürfen sich auf außergewöhnliche Exponate mit Seltenheitswert freuen. Bestaunen kann man beispielsweise das erste Micky-Maus-Buch „The Adventures of Mickey Mouse“ aus dem Jahr 1931, von dem es weltweit nur wenige Exemplare gibt.

Mit der Veröffentlichung von Micky Maus, Donald Duck und ihren Freunden schuf der amerikanische Filmproduzent und Oscar-Preisträger, Walt Disney, Klassiker der Comic-Literatur und machte sie auf der Kinoleinwand zu Ikonen des 20. Jahrhunderts. Doch wer waren die Comic-Zeichner, die die Charaktere erfanden? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Walt Disney – Mickey, Donald & Friends“, die ab 14. März 2018 im Landesmuseum Mainz zu sehen sein wird. Rund 300 Exponate ermöglichen einen umfassenden Blick auf die Entwicklung der weltbekannten Figuren, von der Skizze bis zum fertigen Comic sowie auf die Arbeitsweise ihrer Zeichner. Im Zentrum der Ausstellung stehen zunächst die drei Altmeister der Disney-Comics aus den 1930er Jahren: Floyd Gottfredson, der Zeichner der Micky Maus, Al Taliaferro, der Zeichner Donald Ducks und Carl Barks, „Vater“ zahlreicher Figuren wie Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb und den Panzerknackern. Zu sehen sind unter anderem alle Vorzeichnungen der 1973 erschienenen Geschichte „New Zoo Brews Ado“, die frühen Bewegungsstudien von Micky Maus und der erste Auftritt von Tick, Trick und Track. Außerdem präsentiert das Landesmuseum erstmals einige wertvolle Tuschezeichnungen von Carl Barks aus eigenem Bestand. In dem zweiten Teil der Ausstellung werden den Altmeistern die heutigen Stars der Disney-Zeichner, Don Rosa, Jan Gulbransson und Ulrich Schröder, gegenübergestellt. Es gibt ein Rahmenprogramm mit Führungen, Workshops, Filmen, Vorträgen und viele Aktionen rund um den Kosmos Entenhausen.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10-17 Uhr, Dienstag 10-20 Uhr, Montag geschlossen, für Schulklassen Sonderöffnungszeiten nach Absprache möglich. Eintrittspreise (inkl. Zutritt zur Dauerausstellung) Erwachsene: 12 Euro / erm. 9 Euro; Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Kinder ab 6 Jahre: 7 Euro. Familienkarte (max. 2 Erwachsene und mind. 1 Kind unter 6 Jahre): 24 Euro. Rollstuhlfahrer inkl. Begleitperson sowie Behinderte (ab 80%): Eintritt frei. Gruppen ab 10 Personen: 9 Euro p. P. Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51. www.landesmuseum-mainz.de.

Anreise: Mit Bus und Bahn zum Hauptbahnhof Mainz. Von dort 10-minütiger Fußweg durch Binger Straße und Große Bleiche zum Landesmuseum. Buslinie 6, 6A, 64, 65, 68: Vom Hauptbahnhof Mainz nach Bauhofstraße/Rheinland-Pfalz-Bank (Landesmuseum).


Mit den Kindern in den Wingert

TRITTENHEIM/TRABEN-TRARBACH. Ein Projekt, das Schule macht: Kinder pflegen Reben in Weinbergen - in den so genannten Kinderwingerten. In den Weinlagen "Apotheke" und "Taubenhaus" in Trittenheim und Traben-Trarbach betreuen sie ihre eigenen Reben und können so über eine komplette Vegetationsperiode das Entstehen von Trauben und Saft begleiten. Die nächste Runde startet im März. Anmeldungen sind bereits jetzt möglich.

Seit acht Jahren gibt es im Moselort Trittenheim einen Weinberg für Kinder, den „Kinderwingert“. Kultur- und Weinbotschafterin Marlene Bollig und Winzer Stefan Hermen aus Trittenheim haben dieses Projekt initiiert und arbeiten jedes Jahr von März bis Oktober mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren im Weinberg. Die Begeisterung der „kleinen Winzer“ für die Arbeit an den Reben ist ungebrochen, so dass ab März das Projekt „Trattemer Kinderwingert“ fortgeführt wird. Auch weiter moselabwärts, in Traben-Trarbach, wird es ab März einen Kinderwingert geben, der von Kultur- und Weinbotschafterin Ulla Schnitzius und den Winzern Peter und Achim Storck betreut wird.
Die Kinder erleben hautnah die Entwicklung der Rebe und beobachten das Wachstum der Trauben. Jedes "Kiwi"-Kind bekommt ein eigenes Wingertsbuch, welches bei jedem Treffen mit neuen Infoblättern, Bildern, gepressten Pflanzen und Erinnerungsstücken gefüllt wird. Im Weinberg wird jedem Kind ein Rebstock für eine Vegetationsperiode anvertraut. Aus den gelesenen Trauben wird ein Traubensaft gepresst. In Trittenheim liegt der Kinderwingert in der Weinbergslage „Apotheke“, in Traben-Trarbach in der Lage "Trarbacher Taubenhaus".
An fünf Samstagen gehen die Kinder in ihren Wingert: 3. März, 12. Mai, 5. Juni, 18. August und 13. Oktober, jeweils 13 Uhr. Zunächst werden die anstehenden Arbeiten besprochen und erklärt und dann an der eigenen Rebe ausgeführt. Die Treffen dauern jeweils eineinhalb Stunden. Eltern oder Großeltern sind mit eingeladen. Zwischen den Treffen werden alle Teilnehmer per E-Mail informiert, wenn es an den Reben etwas Besonderes zu beobachten gibt. Die Kinder können jederzeit "ihre" Rebe besuchen und die Entwicklung beobachten. Interessierte Kinder können sich bis 1. März anmelden: für Trittenheim bei Marlene Bollig, Telefon 06507 6231 oder info@vinosella.de, für Traben-Trarbach bei Ulla Schnitzius, Telefon 06541 4151 oder ulla.schnitzius@t-online.de, www.mosel-wein-kultur-erlebnis.de. Der Material-Kostenbeitrag beträgt 40 Euro pro Kind für das gesamte Projekt. (red)


Karl für Kids

TRIER. Wir feiern Geburtstag: Karl Marx, der berühmte Denker, wird -rein theoretisch- 200 Jahre alt. Die große Landesausstellung 2018 in Trier bietet etliche interessante Angebote für Kinder und Familien. Wenn sich Leute nach vielen Jahren noch an einen erinnern, muss man schon etwas Gewaltiges geleistet haben. Karl Marx ist ein solcher Mann, der die Welt mit seinen Ideen verändert hat. Im Jahr 1818 wurde Karl in Trier geboren. In diesem Jahr wäre er 200 Jahre alt geworden. Um daran zu erinnern, findet in seiner Geburtsstadt eine große Ausstellung mit vielen Aktionen statt. Die große Landesausstellung trägt den Titel "Karl Marx 1818- 1883. Leben. Werk. Zeit. und ist vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 im Rheinischen Landesmuseum und im Stadtmuseum Simeonstift in Trier zu sehen. Aber auch andere Museen in Trier beteiligen sich am Jubiläumsprogramm.

Aber was hat Karl Marx so Besonderes getan? Wieso kennt man ihn auf der ganzen Welt, sogar im fernen China? Zu seinen Lebzeiten hat der Denker und Philosoph die Welt ganz genau beobachtet und sich viele Gedanken über die Menschen und ihr Leben gemacht. Besonders interessierte er sich für Geschichte, Politik und Wirtschaft. Darüber hat er viele wichtige Bücher geschrieben, die auch heute noch gelesen werden. Er zählt damit zu den wichtigsten Denkern Deutschlands. Karl Marx hat sich gefragt, warum einige Menschen ganz viel Geld besitzen und warum manche, trotz harter Arbeit, kaum etwas zu essen haben. So ging es vielen Erwachsenen, aber auch zahlreichen Kindern im 19. Jahrhundert. Sie konnten nicht zur Schule gehen, weil sie arbeiten und ihren Eltern helfen mussten. Oft hatten sie trotzdem nicht genug zu essen, und die viele Arbeit machte sie krank. Ihre Eltern und andere Erwachsene, die in großen Fabriken schufteten, bekamen oft auch viel zu wenig Geld....Karl Marx für Kids



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