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Heute koche ich!

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Benny-Geschichten

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Hey, liebe Kinder! Ich bin Benny aus Trier. Ich schreibe für euch Geschichten....

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Cartoons

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Roland Grundheber, Zeichenkünstler und Clown, ist künstlerischer Papa von Benny. Benny - ein Bild von ihm ist hier unten- erzählt euch Kindern auf der Kinderseite Benny-Geschichten.

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Namen

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Mit den Namen ist es eine spannende Sache. Woher kommen sie? Bis in das 12. Jahrhundert, also noch vor rund 900 Jahren, war es üblich, sich nur mit dem Vornamen anzureden. Damit konnten Männer und Frauen unterschieden werden. Doch dann wurden die Städte immer größer, und es kam zu Verwechslungen, da es ja nur eine begrenzte Anzahl von Vornamen gibt. Ein zweiter Name muss her, dachten sich die Menschen.
Aus den Zweitnamen entstanden über Jahrhunderte Familiennamen, die noch heute bestimmte Rückschlüsse geben. Beispielsweise sind die Familiennamen aus dem Vornamen der Mutter oder des Vaters abgeleitet. Das sind dann Namen wie Peters, Hermann oder Annen (von Anna).

Berufsnamen beziehen sich auf das Amt oder die Tätigkeit eines Vorfahren. Bei Namen wie Müller, Schreiner oder Metzger ist das noch gut erkennbar. Die größte Gruppe der Namen sind die Siedlungsnamen. Sie beschreiben den Wohnort ihres Trägers: "Hans Berger" lebte folglich wohl auf einem Berg. Zugezogene wurden nach ihrem Herkunftsort benannt, also Unger für den aus Ungarn stammenden. Und dann gibt es noch Übernamen, die sich auf bestimmte körperliche oder charakterliche Eigenschaften bezogen. Wie Dörr (der Dürre), Klein oder Lang.

Die Entstehung von Nachnamen begann in Frankreich und Italien, breitete sich wie eine Mode in West- und Mitteleuropa aus und war im 16. Jahrhundert im Wesentlichen abgeschlossen. In manchen Gebieten wollte man auf keinen Fall einen Nachnamen, so dass sich in Friesland und Teilen Skandinavien erst im 19. Jahrhundert der Zweitname durchsetzte, und das auch nur, als Behörden Druck machten. In Deutschland gibt es schätzungsweise 100 000 verschiedene Familiennamen. Aber bestimmt nur einmal euren Benny von Trierkids.