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Heute koche ich!

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Benny-Geschichten

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Hey, liebe Kinder! Ich bin Benny aus Trier. Ich schreibe für euch Geschichten....

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Cartoons

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Roland Grundheber, Zeichenkünstler und Clown, ist künstlerischer Papa von Benny. Benny - ein Bild von ihm ist hier unten- erzählt euch Kindern auf der Kinderseite Benny-Geschichten.

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Kaktus

Benny und die stacheligen Wassersparer

Hey Kinder, hier ist wieder euer Benny! Eine Pflanze, mit deren Teilen man Nadeln und Angelhaken macht? Gibt´s so was? Klar doch, die Rede ist vom Kaktus. Vielleicht hat der ein oder andere unter euch schon mal die pieksige Bekanntschaft mit ihm gemacht? Kakteen (das ist die Mehrzahl vom Wort Kaktus) gibt es in zahllosen Formen: manche sind klein und knubbelig, andere werden bis zu mehrere Meter groß. Kakteen haben meistens keine Blätter, sondern pieksige Dornen. Sie sprießen aus kleinen Pölsterchen aus dem Kaktus heraus – jeder Dorn sitzt sozusagen auf einem winzigen „Nadelkissen“.

Die Dornen sehen – je nach Art- ganz unterschiedlich aus: groß, hart und spitz oder klitzeklein und weich. Bei einigen Kakteen sehen die Dornen aus wie lange Haare. Die Dornen sind auch ein praktischer Schutz – sie halten nämlich die Tiere davon ab, die saftigen Kakteen einfach aufzufressen. Kakteen wachsen in Gegenden,, wo es sehr warm und trocken ist – Wasser ist dort Mangelware. Kakteen haben sich diesem Lebensraum perfekt angepasst: Um nicht zu vertrocknen, speichern sie jedes Tröpfchen Feuchtigkeit, das in ihre Nähe kommt, in ihrem dicken "Pflanzenkörper". Das ist der Teil vom Kaktus, den man über der Erde sehen kann. Jede Pflanze verliert Wasser, weil es über die Blätter und den Pflanzenkörper verdunstet – das Wasser wird so an die Luft abgegeben. Große Blätter und eine große Pflanzen-Oberfläche bedeutet also: viel Wasser verschwindet und verdunstet. Kleine Blätter und eine kleine Pflanzen-Oberfläche bedeuten: wenig Wasser wird abgegeben. Genau das muss der Kaktus in einer trockenen Umgebung können: Wasser sparen, also wenig Wasser abgeben. Deswegen haben sich bei den Kakteen die Blätter zu spitzen Dornen zurückgebildet. Und ihr Pflanzenkörper ist möglichst kugelig – so eine Kugelform bedeutet weniger Oberfläche, es kann also wenig Wasser verdunsten. Mit den Dornen und mit seiner Form ist der Kaktus der beste Wasser-Sparer! Daher braucht er auch auf der Fensterbank bei uns Zuhause nur selten gegossen zu werden. Entdeckt wurden die Kakteen von Christoph Kolumbus in Amerika, der sie mit nach Europa brachte. Die Ureinwohner Amerikas haben die spitzen Dornen als Nähnadeln und Angelhaken benutzt. Heute werden die Kakteen in Gewächshäusern gezüchtet und sind weltweit verbreitet. In Süd- und Mittelamerika und Nordafrika pflanzen viele Bauern riesige Säulenkakteen rund um ihre Viehweiden und Höfe. Wenn die großen stacheligen Kakteen dicht nebeneinander stehen, bilden sie einen „lebenden“ Zaun. Die meisten Kakteen blühen nur einmal im Jahr, und dann häufig nur kurze Zeit. Vielleicht habt ihr nun Lust bekommen, die stachligen Pflanzen genauer unter die Lupe zu nehmen? Aber Vorsicht: nicht pieksen lassen!

Viel Spaß wünscht euch dabei euer Benny