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Das Klüsserather Krippenmuseum

Kommt einem bekannt vor: Der Hauptmarkt mit der Judengasse im Klüsserather Krippenmuseum.

KLÜSSERATH. Nicht nur bei schlechtem Wetter oder in der Winterzeit lohnt sich ein Besuch des Klüsserather Krippenmuseums. Träger des Museums sind die Klüsserather Krippenfreunde, die mit rund 200 Mitgliedern der größte Krippenverein von Rheinland-Pfalz sind. Sie haben in zweijähriger Arbeit und mit finanzieller Unterstützung des Landes ein mehr als 300 Jahre altes Winzerhaus in der Hauptstraße von Klüsserath saniert.
In dem heutigen Gewölbekeller, einem früheren Weinkeller, können Besucher die Entstehung des Krippenmuseums mit einem Film und persönlichen Erklärungen nachvollziehen. Danach beginnt die Besichtigungstour durch drei Stockwerke: Im Mittelpunkt der 90 Exponate stehen Weihnachtskrippen. Sie kommen aus verschiedenen Kulturkreisen und sind aus Glas, Ton oder Papier. Das Krippenmuseum hat spezielle Angebote für Kinder. Dazu gehört beispielsweise das Bauen eigener Krippen unter Anleitung.

Das alte Winzerhaus in der Hauptstraße 83 gleich neben der früheren Mädchenschule präsentierte sich vor etlichen Jahren in einem völlig verfallenden Zustand. Mit Unterstützung aus der Politik und der Zusage finanzieller Hilfe sanierten fortan so gut wie jeden Samstag rund 15 Mitglieder der Krippenfreunde das Gebäude, berichtet ein Krippenfreund. Was seit 2010 nun eine weitere touristische Attraktion an der Mosel und örtliche Besonderheit darstellt, kann sich sehen lassen.
Es gibt orientalische Krippen, historische Krippen von der Mosel mit Motiven beispielsweise aus Trier, italienische Krippen, Krippen aus dem Erzgebirge, handgemachte Papierfiguren, Tonkrippen oder Tiffany-Krippen. Die Ausstellung wird von Kasten- und Dioramenkrippen ergänzt sowie beispielsweise von einem italienischen Christkind aus dem 18. Jahrhundert mit Originalkleidung.

Kinder bis zwölf Jahre können kostenlos die Krippenausstellung besichtigen (Erwachsene bezahlen vier Euro). Es gibt spezielle kostenlose Kinderführungen für Kindergarten- und Grundschulkinder. Damit Kinder in den Vitrinen alles sehen, stehen kleine Hocker zum besseren Hineingucken bereit. Das Krippenmuseum bietet einmal im Jahr in der Krippenbau-Schule Kinder-Krippenkurse für zehn Kinder an. Unter Anleitung werden mit verschiedenen Materialien Krippen gebaut, die später sicher zu familiären Schätzen werden. Die Kurse finden ab Januar statt und kosten inklusive Material 40 Euro. "Da werden sehr sehr schöne Krippen gebaut!", bestätigt Ernst-Hermann Dienhart, Vorsitzender der Krippenfreunde. Es empfiehlt sich, wegen der großen Nachfrage frühzeitig Anmeldungen abzugeben.

Der Klüsserather Krippenfreunde bilden auch Krippenbau-Meister aus, die in einer Zeit von insgesamt vier Jahren Technik, Materialien oder das Bekleiden der Figuren erlernen.
Das Museum hat noch keinen Aufzug, kann aber quasi durch die Hintertüren auf allen Stockwerken auch von mobilitätseingeschränkten Besuchern betreten werden.
Öffnungszeiten: freitags bis sonntags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Kontakt: Telefon 06507-939204. (GB)